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Wer gut plant, kommt schnell zu Haus und Hof

Haus und HofAm besten, Sie machen sich erst einmal einen Zuschnittplan für die Sperrholzplatten, aus denen die Wände, Giebel und Dachflächen von Haus und Scheune hergestellt werden. Die Zeichnung rechts enthält alle erforderlichen Maße. Auf der Tischkreissäge schneiden Sie die Einzelteile erst als rechteckige Platten zu und zeichnen die Giebelschrägen nachträglich an. Alle Ausschnitte für Türen und Fenster sowie die Schrägen sägen Sie mit einer Stichsäge heraus.

Mit Weißleim und kleinen Stiften fügen Sie nun die vier Wände und den Firstbalken zum Rohbauhaus zusammen. Achten müssen Sie darauf, daß das Ganze im Winkel bleibt! Ist der Leim durchgehärtet, überarbeiten Sie die Flächen und die Stoßfugen mit Schleifkork und Sandpapier.

Wenn Sie Ihren Bauernhof so bemalen wollen wie unser Modell, empfiehlt es sich, die Rahmenleisten, die weiß bleiben sollen, erst anzupassen und anzuleimen, nachdem die Wände im typischen Schwedenrot gestrichen sind: Saubere Linien sind so garantiert!

Die Dachhalterung: Alurohrenden, ∅12 mm, werden mit Epoxykleber mit den Holzplatten verbunden. Die Achse dazu: ein dünner Dübelstab. Zwei Schraubösen, von oben in den Firstbalken gedreht, halten die beiden Dachhälften. Man kann sie aufklappen oder auch ganz entfernen.
Einen guten Überblick, wie Wohnhaus und Scheune aufgebaut sind, kann Ihnen diese Skizze vermitteln. Das Baumaterial für Wände und Dächer: 12 mm dicke Sperrholzplatten. Hinzu kommen verschiedene Modell-bauleisten.

Ein Bauernhof zum Spielen und Träumen

BauernhofEs gibt Spielsachen, die schnell ihren Reiz verlieren. Andere bereiten über Jahre immer wieder neue Freude, weil sie so vielseitig sind. Ein gutes Beispiel dafür:

Nach den Maßen unserer Zeichnung (siehe nächste Seite) schneiden Sie die Wände aus 12-mm-Sperrholz zu. Den Firstbalken anpassen, einleimen.
In der Gehrungslade können Sie die Rahmenleisten für Fenster, Giebel und Ecken ablängen, dann anleimen. Zuvor lotrechte Hilfslinien aufzeichnen.
Mit Leim und kleinen Stiften befestigen Sie danach die Zierleisten auf der Fassadenaußenseite. Überstehende Enden gemeinsam ablängen.
Der Lastenaufzug, unter den Dachbalken der Scheune montiert, wird an der Halterung festgeschraubt. Der Kranhaken wird aus Draht gebogen.

Trotz aller Konkurrenz von Game-Boy, ferngelenkten Autos oder Computerspielen: Mit einem richtigen Bauernhof aus Holz samt Wohnhaus und großer Scheune können Sie wohl alle Kinder von sechs bis etwa zehn Jahren am meisten begeistern. Woran das liegt? Vielleicht an den schönen Erinnerungen, die einige von ihnen an die letzten Ferien auf dem Lande haben? Oder daran, daß das natürliche Zusammenleben von Mensch und Tier gerade auf Stadtkinder einen ganz besonderen Reiz ausübt? Was immer es auch sei: Unser Bauernhof jedenfalls faszinierte alle Kleinen sofort – weil man damit so toll spielen kann.

Dach ab – und drinnen ist ganz viel Spiel-Platz
Das hatten die Kinder ganz schnell herausgefunden: Da ist zum Beispiel das abnehmbare Dach. Zieht man den Holzdübel heraus, der alles auf dem Firstbalken festhält, kann man es entfernen und die Playmobilfiguren, auf die die Gebäudegröße abgestimmt ist, auch drinnen agieren lassen. Sogar der Heuboden ist mit einer eingebauten Winde über die Ladeluke im Giebel zu erreichen. Und Platz für den Traktor oder den Leiterwagen ist in der Durchfahrt, die sich unter dem Schober befindet. Es gibt sogar noch ein Plus: Zum Ende der „Spielzeit“ kommt das Bauernhofzubehör von Playmobil einfach ins Innere von Haus und Scheune. Alles hat seine beste Ordnung!

Das abnehmbare Dach des Stalls macht es möglich, auch echte Lasten auf dem Heuboden zu verstauen. Darunter befindet sich eine breite Durchfahrt für die Fuhrwerke, für Traktor, Heuwagen oder Kutsche.

Achtung: Auf die richtige Farbe kommt es an! Auch wenn sechs- bis zehnjährige Kinder nicht mehr an ihren Spielsachen knabbern: Wenn Sie den selbstgebauten Bauernhof mit Farbe verschönern wollen, darf diese keine gesundheitsschädlichen Pigmente oder biozi-den Wirkstoffe enthalten. Die richtigen Farben für Kinderspielzeug müssen auf den Gebinden als speichel- und schweißecht entsprechend der DIN 53160 ausgewiesen sein. Achten Sie beim Einkäufen auf diese Kennzeichnung!